Stormarn

Wald, Hochmoor und ein Salzmoor mit Nordsee-Salzgehalt – zwischen Hamburg und Lübeck, fast alles per Bahn erreichbar.

42 Wege · 599 km Wegenetz in dieser Region

Stormarn liegt zwischen Hamburg und Lübeck und wird von beiden Seiten überstrahlt. Der Kreis gilt als Pendlerland, als Durchfahrtsgebiet, als Speckgürtel – und hat gleichzeitig eines der dichtesten Wanderwegenetze Schleswig-Holsteins.

Wald, Moor und Salz

Die Hahnheide bei Trittau ist trotz ihres Namens kein Heidegebiet, sondern eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete des Kreises – Naturschutzgebiet, mit altem Buchenbestand und Wegen, auf denen man zwanzig Kilometer gehen kann.

Das Nienwohlder Moor ist ein Hochmoorrest mit Torfmoos, Wollgras und offenen Wasserflächen. Was heute unter Schutz steht, ist der Teil, der dem Torfabbau entgangen ist.

Der ungewöhnlichste Ort im Kreis ist das Brenner Moor in der Traveniederung bei Bad Oldesloe: das größte binnenländische Salzmoor Schleswig-Holsteins. Aus Solequellen tritt Wasser mit ein bis drei Prozent Salzgehalt aus – so viel wie in der Nordsee. Entsprechend wachsen hier Queller und Salzaster, vierzig Kilometer vom nächsten Meer entfernt.

Die Alster, bevor sie Hamburg erreicht

Jeder kennt die Alster als Binnen- und Außenalster. Hier oben ist sie ein schmaler Bach, von Erlen überwachsen, durch feuchte Niederungen mäandernd. Zehn Rundtouren der AktivRegion Alsterland erschließen diesen Landstrich zwischen Bargteheide und Bad Oldesloe.

Der Vorteil dieser Region

Erreichbarkeit. Fast jeder Startpunkt liegt innerhalb einer Stunde ab Hamburg Hauptbahnhof, viele davon per Regionalbahn. Das macht Stormarn zu dem, was weiter entfernte Regionen nicht sein können: ein Gebiet für spontane Touren, weil das Wetter gerade gut ist.

Die Fernwege

Der Stormarnweg führt auf rund 90 Kilometern in sechs Etappen von Reinbek über Ahrensburg und Bad Oldesloe nach Reinfeld, mit einer Anbindung nach Lübeck. Der Hanseatenweg durchquert den Kreis auf dem Weg von Hamburg an die Ostsee.