Region
Harz
Warum der Harz?
Wo die Heide weit und sanft ist, ist der Harz dicht und dramatisch. Der Nationalpark lässt den Wald bewusst verwildern – zwischen Torfhaus und Brocken wandert man durch eine Landschaft im Wandel, die an skandinavische Fjälls erinnert. Dazu kommen tief eingeschnittene Täler wie das Ilsetal oder das Bodetal, das nicht umsonst als „Grand Canyon des Nordens“ vermarktet wird.
Der Harz ist meine Region für Tage, an denen ich Höhenmeter, Fernblick und ein bisschen Abenteuer will – inklusive Brockenbahn-Nostalgie und Kaiserschmarrn auf 1.141 Metern.
Die Region auf einen Blick
| Höchster Punkt | Brocken, 1.141 m |
| Beste Zeit | Mai–Okt (Winter: Schnee!) |
| Charakter | Wald, Fels, Höhenmeter |
| Anreise | Bahn bis Wernigerode/Goslar |
| Fernwanderweg | Hexen-Stieg, 94 km |
| Besonderheit | Harzer Wandernadel |
Tourenberichte
Wandern im Harz
Brocken über den Eckerlochstieg
Der wildeste Weg auf den Gipfel – ab Schierke über Stock, Stein und Bohlenstege.
Harzer Hexen-Stieg
94 km quer durch den Harz: von Osterode über den Brocken bis ins Bodetal nach Thale.
Ilsetal & Ilsefälle
Heinrich Heines Lieblingsweg zum Brocken – der Bericht erscheint in Kürze.
Gut zu wissen
Brauche ich Bergerfahrung?
Nein, aber Trittsicherheit hilft. Wege wie der Eckerlochstieg sind wurzelig und bei Nässe rutschig. Auf dem Brocken kann das Wetter binnen Minuten umschlagen – Wind- und Regenjacke gehören auch im Sommer in den Rucksack.
Was ist die Harzer Wandernadel?
Ein Stempelsystem mit 222 Stempelstellen im ganzen Harz. Wer sammelt, kann sich bis zum „Harzer Wanderkaiser“ hocharbeiten – eine erstaunlich motivierende Spielerei.
Lohnt die Brockenbahn?
Als Erlebnis ja, als Abkürzung auch: Viele kombinieren den Aufstieg zu Fuß mit der dampfenden Talfahrt. Tickets in der Saison vorab kaufen.
Bereit für den Harz?
Starte mit dem Klassiker: dem Brocken-Aufstieg über den Eckerlochstieg.