Fernwanderweg · Lüneburger Heide
Heidschnuckenweg (223 km)
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Inhalt: Beschreibung Tourdaten Etappen Planung Bilder Anreise Video Adresse / Kontakt
223 Kilometer Weite – Deutschlands schönster Wanderweg
Der Heidschnuckenweg reiht die schönsten Heideflächen Norddeutschlands wie an einer Perlenkette auf: den Fischbeker und Büsenbacher Anfang, das große Naturschutzgebiet um Wilsede, die stillen Flächen der Südheide. Dazwischen liegen Kiefernwälder, Bachtäler und Dörfer, in denen die Zeit angenehm langsam läuft. Wer zur Blütezeit geht, erlebt die Flächen violett; wer im Mai oder Oktober geht, hat sie fast für sich.
Tourdaten
| Schwierigkeit | Leicht–Mittel |
| Länge | 223 km |
| Etappen | 13 (7–26 km) |
| Start | Hamburg-Fischbek (S-Bahn!) |
| Ziel | Celle |
| Tourart | Streckenwanderung |
| Markierung | Weißes „H“ |
| Gepäcktransport | Buchbar |
Toureigenschaften
- Beschilderung
- Einkehrmöglichkeiten
- Unterkünfte an jeder Etappe
- Tour mit Hund (Leine)
- Gute ÖPNV-Anbindung
- Überwiegend sonnig
Beste Jahreszeit: April bis Oktober · Höhepunkt: Heideblüte Anfang August bis Anfang September – dann früh Unterkünfte buchen.
Alle 13 Etappen
Kilometerangaben gerundet · jede Etappe endet an einem Ort mit Übernachtungsmöglichkeit.
| Etappe | Strecke | km | Highlight | GPX |
|---|---|---|---|---|
| 01 | Hamburg-Fischbek → Buchholz | 26 | Fischbeker Heide | ↓ GPX |
| 02 | Buchholz → Handeloh | 15 | Brunsberg & Büsenbachtal | ↓ GPX |
| 03 | Handeloh → Undeloh | 17 | Weseler Heide | ↓ GPX |
| 04 | Undeloh → Niederhaverbeck | 14 | Wilseder Berg & Totengrund | ↓ GPX |
| 05 | Niederhaverbeck → Bispingen | 17 | Borsteler Kuhlen | ↓ GPX |
| 06 | Bispingen → Soltau | 23 | Wacholderwald Schwindebeck | ↓ GPX |
| 07 | Soltau → Wietzendorf | 21 | Böhmetal | ↓ GPX |
| 08 | Wietzendorf → Müden (Örtze) | 14 | Wietzer Berg | ↓ GPX |
| 09 | Müden → Faßberg | 7 | Heidesee (Genussetappe) | ↓ GPX |
| 10 | Faßberg → Oberoher Heide | 19 | Schmarbecker Heide | ↓ GPX |
| 11 | Oberoher Heide → Weesen | 12 | Südheide pur | ↓ GPX |
| 12 | Weesen → Dehningshof | 16 | Lutterlandbruch | ↓ GPX |
| 13 | Dehningshof → Celle | 15 | Finale in der Residenzstadt | ↓ GPX |
Mein Tipp: Wer nur ein Wochenende hat, geht die Etappen 3–5 (Handeloh–Bispingen) – das ist der Heidschnuckenweg in seiner schönsten Form. An- und Abreise klappt mit Metronom + Heide-Shuttle.
Planung & Logistik
Übernachten: In jedem Etappenort gibt es Gasthöfe oder Pensionen; zur Blütezeit mehrere Wochen im Voraus buchen. Mehrere Anbieter organisieren Gepäcktransport von Ort zu Ort.
Wasser & Einkehr: Die Etappen der Südheide (10–12) sind einsam – dort Verpflegung für den ganzen Tag mitnehmen.
Wegekennzeichen: Ein weißes „H“ auf dunklem Grund, durchgehend in beide Richtungen markiert. Zielwegweiser mit Kilometerangaben an allen markanten Kreuzungen – der Weg gilt als praktisch unverlaufbar.
Bilder
Anreise
Startpunkt: 21149 Hamburg, S-Bahn-Station Neugraben-Fischbek (S3/S5), 10 Minuten Fußweg zum offiziellen Startportal.
Zielpunkt: 29221 Celle, Bahnhof mit direkter Anbindung Richtung Hannover und Hamburg.
Unterwegs: Metronom-Halte in Buchholz, Handeloh, Soltau und Celle; im Naturschutzgebiet verbinden die kostenlosen Heide-Shuttle-Ringlinien (Mitte Juli–Mitte Oktober) die Etappenorte.
Der Weg im Video
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Adresse / Kontakt
Lüneburger Heide GmbH
Wallstraße 4
21335 Lüneburg
Tel. 04131 8202-0
info@lueneburger-heide.de
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Am besten beides: Erst 223 km Weite, dann 94 km Wildnis.